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Soziale Arbeit und Schule das ist nicht erst seit heute ein spannungsreiches Verhältnis. Lange Zeit versuchte man sich aus dem Weg zu gehen, doch scheinen diese Zeiten vorbei. LehrerInnen stehen vor sozialpädagogischen Herausforderungen und immer mehr SozialarbeiterInnen werden in den Schulen tätig. Der Ausbau der Schulsozialarbeit steht in vielen Bundesländern auf der Tagesordnung. In diesem Kontext ist es notwendig, gezielt für Praxisbereiche im Spannungsfeld von Sozialer Arbeit und Schule zu qualifizieren. Der Masterstudiengang richtet sich an alle, die sich sozialpädagogisch fortbilden wollen, sowohl an LehrerInnen als auch an Jugend- und SozialarbeiterInnen, z.B.: aus den Erzieherischen Hilfen, denen an einer kompetenten Zusammenarbeit mit der Schule gelegen ist. Wesentliche Inhalte und Strukturmerkmale des Studienganges folgen den konzeptionellen Überlegungen der Critical Pedagogy (Giroux, McLaren u.a.) und den Ansätzen Kritischer Sozialarbeit (Kunstreich, May, Kessl u. a.). Die Forschungs- und Projektorientierung entspricht nicht nur dem wissenschaftlichen Anspruch, sondern auch einer dynamischen Vorstellung von Praxis und ihrer Entwicklung. Da Lehren immer auch heißt, zu prüfen was man gelernt hat, kommt der Lehrpraxis, in der die Studierenden ihre Erkenntnisse (z.B. aus den Forschungsprojekten) selbst weiter vermitteln können, ein besonderer Stellenwert zu.
Das Studium gliedert sich in fünf thematische „Säulen“ (Makromodule). Weitere Informationen erhalten Sie hier:
Studiengangsarchitektur Modulheft Infoflyer
Reflexion der Praxis (1.- 5. Semester)
In den ersten beiden Studienjahren soll die Praxisreflexion (möglichst vor Ort) dazu beitragen, Studium und Praxis zu verbinden und mögliche Probleme im kollegialen Austausch zu bewältigen. Den Blick über die eigene Praxis hinaus bietet die internationale Exkursion im 5. Semester.
Theoriediskurse (1.- 6. Semester)
Hier werden grundsätzliche und aktuelle Themen des Arbeitsfeldes behandelt (z.B.: Schulrecht und -management, Medien im Alltag und in der Schule, didaktische Konzepte, Suchtverhalten, Übergangs- gestaltung, Umgang mit Schuldistanz u.a.). Die Themen korrespondieren mit der Praxis der Studierenden und ihren Forschungsprojekten.
Bildungs- und Sozialforschung (1.-6. Semester)
Forschungswerkstätten und -projekte dienen der Erkundung und der Klärung von empirischen Sachverhalten und Problemen. Die Entwicklung der Fragestellungen und ihre Bearbeitung erfolgt in kleinen Gruppen. Es wird dabei sowohl die wissenschaftliche Kompetenz gefördert, als auch eine forschende Haltung in der Praxis unterstützt.
Lehrpraxis (3.-6. Semester)
Erfahrungen der Forschungsprojekte und theoretische Einsichten werden nachfolgenden Studierenden vermittelt und/ oder in außerhochschulischen Zusammenhängen präsentiert. Die eigene Lehrkompetenz wird entwickelt.
Studium Generale (1.-6. Semester)
In diesem Makromodul können individuelle Schwerpunkte gesetzt und Einblicke in andere Handlungsfelder gewonnen werden.
der Studiengang im ÜberblickZielgruppe | MitarbeiterInnen aus der Sozialen Arbeit, der Schule und ihrem Umfeld. Personen, die ihre sozialarbeiterische/ -pädagogische Kompetenz im Umgang mit Schule und Unterricht weiterentwickeln wollen. LehrerInnen, PsychologInnen, MitarbeiterInnen in Ganztagsangeboten (bspw. KünstlerInnen), sofern sie entsprechende Praxisanteile im Arbeitsfeld Soziale Arbeit/Pädagogik in der Schule und ihrem Umfeld nachweisen können. | Studienbeginn | Sommersemester 2012 | Termine | Blockwoche SoSe 2012: 12.-16.03.2012 20.-22.04.2012 / 15.-17.06.2012 Blockwoche WiSe 2012/2013: 10.-14.09.2012 Wochenendtermine für das WiSe werden in der Blockwoche im März ausgemacht. | Studiendauer | 6 Semester | Abschluss | Master of Arts | Studienform | Weiterbildungsstudiengang/berufsbegleitend | Studienkosten | Die Studiengebühren betragen 1.800 € pro Semester Bei Anmeldung der Master-Thesis wird eine einmalige Prüfungsgebühr in Höhe von 600 € fällig. Weitere Kosten können durch die Praxisreflexion vor Ort und die internationale Exkursion entstehen. Die Hochschule bemüht sich um institutionelle Förderungen, die zur Reduzierung der Studiengebühren eingesetzt werden, und unterstützt Sie bei der Beantragung individueller Förderung (z.B. Weiterbildungsgutscheine). | Bewerbungsschluss | 15.01.2012 |
Weitere Informationen zu den Inhalten und dem didaktischen Konzept des Studiengangs erhalten Sie bei Prof. Dr. Uwe Hirschfeld, E-Mail: uwe.hirschfeld@ehs-dresden.de.
Informationen zu den Studiengebühren und den Fördermöglichkeiten sowie zum Studienbeginn und den Präsenzzeiten erhalten Sie beim Sozialwissenschaftlichen Fortbildungsinstitut (sofi).
Informationsveranstaltung
21.11.2011, 15.30-17 Uhr Evangelische Hochschule Dresden Dürerstraße 25, 01309 Dresden
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