Inklusive Weiterbildung in Persönlicher Zukunftsplanung

Die Zukunft, die wir wollen, müssen wir selbst erfinden! Sonst bekommen wir eine die wir nicht wollen.“ Joseph Beuys

„Persönliche Zukunftsplanung“ (im Engl. Person Centered Planning) ist ein umfangreiches Handlungskonzept, welches seinen Ursprung in den Selbstvertretungs- und Empowerment-Bewegungen von Menschen mit Behinderung sowie deren Unterstützern in den USA hat. Seit den 80er Jahren wurden die vielfältigen Methoden stetig weiterentwickelt und fanden allmählich Einzug in verschiedene Handlungsfelder der Sozialen Arbeit. In Deutschland hat sich die „Persönliche Zukunftsplanung“ zunächst im Bereich der Behindertenhilfe etabliert, da Vertreter wie Stefan Doose, Susanne Göbel, Andreas Hinz und Ines Boban die Methoden übersetzt, angewendet und weiterentwickelt haben. Die Methoden sind allerdings so offen gestaltet, dass sie sich für all diejenigen Menschen eignen, welche sich eine Veränderung in ihrer aktuellen Lebenssituation wünschen. Deshalb lassen sie sich in vielen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit anwenden bzw. auf diese übertragen. Denn Persönliche Zukunftsplanungen sind bunt, kreativ, individuell, vielfältig und emotional.

Im Rahmen des EU-Projektes „Neue Wege zur Inklusion“ (www.personcentredplanning.eu) wurde eine „Ausbildung zum/zur ModeratorIn in Persönlicher Zukunftsplanung“ entwickelt. Für die hier ausgeschriebene Weiterbildung, wurde diese Ausbildung weiterentwickelt. Sie vermittelt das notwendige Wissen, Können und die Haltung, um professionell persönliche Zukunftsplanungsprozesse in vielfältigen Settings und für unterschiedliche Zielgruppen zu moderieren und zu begleiten.

Die Ausbildung gliedert sich in fünf Module sowie ein Abschlusskolloquim. In jedem Modul wird es Einführungen in die Theorien und Methoden der „Persönlichen Zukunftsplanung“ sowie umfangreiche Möglichkeiten zur praktischen Erprobung und Umsetzung geben. Die Module werden von jeweils einem/einer externen ReferentIn sowie einer kontinuierlichen Kursbegleitung gestaltet und angeleitet.

Termine (Weiterbildungsbeginn verschoben auf 13.10.2017)


1. Modul: 13.10. - 14.10.2017
Einführung in die Persönliche Zukunftsplanung

2. Modul  (BLOCKWOCHE): 03.11. - 07.11.2017
Einführung in die Moderation von Zukunftsfesten und Rollen sowie Rollenerwartungen

3. Modul: 19.01. - 20.01.2018
Einführung in die Lagebesprechung sowie vertiefte, graphische Moderation

4. Modul: 16.03. - 17.03.2018
Einführung in die Sozialraumorientierung 

5. Modul: 27.04. - 28.04.2017
Aufbau von Unterstützerkreisen und Planungsmethode „MAP“ (ehemals abgeleitet von: ‚Making Action Plans‘)

Zielgruppe

Fachkräfte aus diversen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit, insbesondere der Behindertenhilfe, SelbstvertreterInnen und Peer-BeraterInnen (Menschen mit Behinderung), Eltern und Angehörige von Menschen mit Behinderung, LehrerInnen und PädagogInnnen, BeraterInnen, TrainerInnen, Coaches und PsychotherapheutInnen, SozialplanerInnen und MitarbeiterInnen aus der öffentlichen Verwaltung

Leitung

Karolin Werner (Dipl. Sozialpädagogin)
Christian Stoebe (BA – Soziale Arbeit)

Kosten

Teilnahmegebühr: 770 Euro
Ermäßigt: 130 Euro (für Menschen mit Behinderung und geringem Einkommen - bitte bei der Anmeldung das Feld "BdB Mitglieder" auswählen)

In der Blockwoche fallen zusätzlich etwa 150 Euro für Übernachtung und Vollverpflegung an.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes. Die Förderung erfolgt über die Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales zur Förderung der selbstbestimmten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. 

Seminarnummer
9001-5

Datum
13.10.2017 - 28.04.2018
###ROOM###

Umfang
104 Ustd.

Kosten
Teilnahmegebühr: EUR 770,00
BdB Mitglieder: EUR 130,00
Gebühr (ehs Studierende): ###PRICE_SPECIAL###

Leitung

Karolin Werner Christian Stoebe

Ort
EHS Dresden

 

Veranstalter
Sofi - Weiterbildungen

Freie Plätze
7

Anmeldeschluss
18.09.2017

Anmeldung
Jetzt anmelden

 

 

 


Zur Übersicht